Ältere Frau trinkt aus einem Glas Wasser, Seitenansicht, Hände halten das transparente Trinkglas vor dem Mund, Fokus auf Gesicht und Hände.
Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sind bei Parkinson häufig und können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Eine gezielte logopädische Therapie hilft, Verständlichkeit, Stimme und Schlucken möglichst lange zu erhalten.
Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Parkinson

Bei Menschen mit Parkinson treten häufig Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen auf, die die Kommunikation und die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen können. Die Logopädie ist ein zentraler Bestandteil der rehabilitativen Behandlung und zielt auf den Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität ab.

Sprechen und Stimme
Typisch sind eine leise, monotone Stimme und eine verminderte Verständlichkeit. Durch intensive, evidenzbasierte Therapie werden Sprechlautstärke, Artikulation und Sprechtempo gezielt verbessert, um die Kommunikationsfähigkeit im Alltag zu stärken und zu erhalten.

Schlucken
Ein Grossteil der Betroffenen entwickelt im Verlauf eine Schluckstörung, die zunächst unbemerkt bleiben kann, später jedoch das Risiko für Verschlucken, Mangelernährung und Lungenentzündungen erhöht. Die logopädische Behandlung beginnt mit einer differenzierten Schluckdiagnostik. Darauf aufbauend werden individuelle Therapiemassnahmen eingesetzt. Ziel ist es, die Schlucksicherheit und Effizienz zu verbessern und zu erhalten.

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Dr. phil. Matthias Moriz

Leiter Logopädie