Reha Rheinfelden blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück

11. Mai 2026

Luftaufnahme eines grünen Klinik- bzw. Universitätsgeländes mit mehreren Gebäudekomplexen, Innenhöfen und Zufahrtsstraßen, umgeben von Wohngebieten und Flusslauf.
Die Reha Rheinfelden berichtet für 2025 über eine erfolgreiche Integration, hohe Auslastung, solide Finanzzahlen und wichtige Fortschritte bei Digitalisierung und Infrastruktur.

Medienmitteilung zur Jahresmedienkonferenz der Reha Rheinfelden

Das Geschäftsjahr 2025 stand für die Reha Rheinfelden im Zeichen der erfolgreichen Integration und der strategischen Weiterentwicklung. Erstmals trat die Organisation als vollständig integrierte Unternehmensgruppe mit der ehemaligen Salina Medizin AG sowie dem Park-Hotel am Rhein auf. Trotz umfassender Transformationsprozesse blickt die Reha Rheinfelden auf ein gutes Geschäftsjahr mit hoher Auslastung, stabiler Nachfrage und einem positiven finanziellen Ergebnis zurück.

Erfolgreiche Integration der Salina Medizin AG und des Park-Hotels am Rhein

Im Verlauf des Jahres 2025 wurde die organisatorische, rechtliche und operative Integration der ehemaligen Salina Medizin AG konsequent umgesetzt. Bereits zu Jahresbeginn wurden Führungsorganisation, Prozesse und Verantwortlichkeiten standortübergreifend harmonisiert. Per Mitte 2025 erfolgte die rechtliche Fusion, und der Betrieb ist nun Teil der Stiftung Reha Rheinfelden. Gleichzeitig wurden Informatiksysteme und Prozesse zum Jahreswechsel 2025/2026 auf eine gemeinsame Plattform überführt.

Die neue Unternehmensgruppe vereint heute Rehabilitation, ambulante medizinische und therapeutische Angebote, Prävention, Hotellerie und Altersresidenzen unter einem gemeinsamen Dach. Mit rund 1’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege, Therapie, Hotellerie und Administration entstand eine starke Organisation für eine integrierte Gesundheitsversorgung für die ganze Nordwestschweiz.

Solide operative Entwicklung und erfreuliche Finanzzahlen

Im Berichtsjahr 2025 behandelte die Reha Rheinfelden inklusive Salina Rehaklinik insgesamt 3’273 stationäre Patientinnen und Patienten, was einer Zunahme von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Pflegetage lagen mit 87’583 leicht unter Vorjahr (-0,9 %), was insbesondere auf kürzere Aufenthaltsdauern zurückzuführen ist. Gleichzeitig blieb die Auslastung mit durchschnittlich 101,9 % weiterhin sehr hoch.

Besonders positiv entwickelten sich die geriatrische Rehabilitation (+2,3 %) sowie die internistisch-onkologische Rehabilitation (+2,6 %). Auch der ambulante Bereich verzeichnete weiteres Wachstum – sowohl bei den Therapien als auch bei den spezialärztlichen Sprechstunden.

Der Betriebsertrag belief sich auf CHF 103,0 Mio., bei einem Betriebsaufwand von CHF 100,2 Mio. Die Kennzahl EBITDA lag bei CHF 7,4 Mio., die EBITDA-Marge bei 7,2 %. Das Jahresergebnis betrug CHF 2,17 Mio. und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert.

Fokus auf Qualität, Digitalisierung und Patientenzufriedenheit

Die Patientenzufriedenheit blieb im Jahr 2025 auf sehr hohem Niveau und konnte in mehreren Bereichen weiter gesteigert werden. Besonders positiv bewertet wurden die Fachkompetenz des Behandlungsteams, die pflegerische Betreuung sowie die Freundlichkeit und Wertschätzung im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Die Weiterempfehlungsrate der Klinik stieg auf 89,7 %.

Im Qualitätsmanagement wurde die Neuausrichtung der Patientenzufriedenheitsmessung vorbereitet. Seit 2026 kommen schweizweit standardisierte Swiss-PREMs sowie ergänzend PROMs zur Messung patientenrelevanter Behandlungsergebnisse zum Einsatz.

Ein weiterer strategischer Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung. Mit KISIM vom Schweizer Anbieter CISTEC AG wurde ein neues Klinikinformationssystem evaluiert, das bis Ende 2027 eingeführt werden soll. Ziel ist es, Prozesse und Dokumentation zu vereinfachen und mehr Zeit für die direkte Betreuung der Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Investitionen und Weiterentwicklung der Infrastruktur

Ein bedeutendes Investitionsprojekt war die Gesamtsanierung der Küche am Standort Reha Rheinfelden. Der Umbau erfolgte während des laufenden Betriebs und konnte termingerecht abgeschlossen werden. Die neue Infrastruktur ermöglicht optimierte Abläufe und zeitgemässe Arbeitsbedingungen.

Auch im Park-Hotel am Rhein wurden im Berichtsjahr strukturelle Weiterentwicklungen umgesetzt. Ein Teil der Hotelzimmer wurde renoviert und qualitativ aufgewertet. Gleichzeitig konnten die Residenzwohnungen eine Rekordauslastung verzeichnen.

Strategische Weiterentwicklung und medizinische Zentren

Mit der neuen Organisationsstruktur und klar definierten medizinischen Schwerpunkten richtet sich die Reha Rheinfelden konsequent auf die Zukunft aus. Im Fokus stehen insbesondere die Bereiche Neurologie, Bewegungsapparat und Geriatrie. Zusätzlich werden spezialisierte medizinische Zentren wie das MS-Zentrum, das Parkinson-Zentrum, das Zentrum für Rücken und Schmerz und das Europäische Zentrum für Sklerodermie gezielt weiterentwickelt.

Die Vision der Reha Rheinfelden bleibt unverändert: Menschen in jeder Lebensphase umfassend zu begleiten – von der stationären Rehabilitation über ambulante Therapien und medizinische Gesundheitsdienstleistungen bis hin zu Prävention und Gesundheitsförderung. Dabei orientiert sich die gesamte Unternehmensgruppe an den gemeinsamen Werten Kompetenz, Menschlichkeit und Wohlbefinden.

Medienmitteilung

Geschäftsbericht

Fußweg zwischen gepflegtem Grün und Hecken entlang eines modernen Wohn- und Bürogebäudes; zwei Personen gehen mit Fahrrad, sonniger Tag, Bäume und Schatten im Vordergrund.
Krankenschwester in blauer Dienstkleidung an einem modernen Drucker/Scanner in einem Büro, bedient ein Gerät vor weißem Hintergrund mit Vorhang und Vorhängen im Hintergrund.
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