Apotheke - die zentrale Drehscheibe für die Medikamentenversorgung

5. Jun 2026

Frau mit grauem Haar im grünen Pullover trägt Namensschild und füllt Formulare in einem Büro, neben ihr ein Holzkästchen mit Beschriftungsboxen und Regalschränke, Fenster mit grünem Blick.
In der Klinik-Apotheke stellen zwei Apothekerinnen und acht überwiegend teilzeitbeschäftigte Pharmaassistentinnen täglich die zuverlässige Medikamentenversorgung der Patientinnen und Patienten der Reha Rheinfelden und der Salina Rehaklinik sicher.

Zu den zentralen Aufgaben gehört das Richten der Medikamente für die Stationen. Auf Basis der ärztlichen Verordnungen werden die Medikamente vorbereitet und anschliessend an die Pflegeabteilungen übergeben, wo sie den Patientinnen und Patienten verabreicht werden. Neben dieser täglichen Arbeit kümmert sich die Apotheke auch um Bestellungen bei Herstellern und Grosshändlern, Lagerhaltung sowie die Prüfung von Verfügbarkeiten.

Ein wichtiger Teil der Tätigkeit besteht zudem in der pharmazeutischen Beratung. Ärztinnen, Ärzte, Therapien und Pflege wenden sich regelmässig mit Fragen an das Team – etwa zu Dosierungen, Wechselwirkungen oder zur richtigen Verabreichungsform eines Medikaments. Auch Themen rund um Infusionen oder die Verabreichung über Sonden gehören zu den Fragestellungen, mit denen sich das Team im klinischen Alltag beschäftigt. Der Umgang mit Betäubungsmitteln unterliegt zudem strengen gesetzlichen Vorgaben und erfordert eine sorgfältige Dokumentation.

Die Apotheke arbeitet zentral für beide Kliniken, wodurch ein guter Überblick über das Sortiment und die Lagerbestände gewährleistet ist. Aktuell wird daran gearbeitet, das Medikamentensortiment der Reha Rheinfelden und der Salina Rehaklinik weiter anzugleichen. Da ständig neue Arzneimittel auf den Markt kommen, andere ausser Handel gehen und teils Lieferengpässe bestehen, ändert das Arzneimittelsortiment der beiden Kliniken fast täglich. Die Apotheke ermöglicht, dass immer das aktuelle Arzneimittelsortiment im Klinikinformationssystem verfügbar ist und die Arzneimittel darin stets korrekt verordnet werden können.

Neben der täglichen Versorgung übernehmen die Mitarbeiterinnen auch Schulungen für das medizinische Personal beispielsweise zu Fragen der Medikationssicherheit oder zur korrekten Anwendung bestimmter Präparate. Darüber hinaus ist die Apotheke auch in CIRS-Meldungen zur Medikationssicherheit involviert, trifft Massnahmen, damit Medikationsfehler reduziert werden können, und trägt somit zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientensicherheit bei.

Die Arbeit in der Spitalapotheke ist in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden. Gründe dafür sind unter anderem steigende behördliche Anforderungen im Qualitäts- und Sicherheitsbereich sowie Veränderungen im Patientengut. So werden immer häufiger schwer betroffene Patientinnen und Patienten rehabilitiert, wodurch auch die Anforderungen an die Medikamentenversorgung steigen.

Eine besondere Herausforderung ist die Arbeitsplanung, da die Apotheke nur von Montag bis Samstagmittag besetzt ist und die Medikamentenversorgung auch über das Wochenende sichergestellt werden muss.

Auch die Apotheke ist vom Fachkräftemangel betroffen. Dennoch sorgen viele langjährige Teammitglieder täglich mit grosser Sorgfalt und Fachkompetenz dafür, dass die Medikamentenversorgung in der Klinik reibungslos funktioniert – eine wichtige Voraussetzung für eine sichere und erfolgreiche Rehabilitation.

Blick hinter die Kulissen: Ein Tag in der Apotheke

Start in den Tag
Der Arbeitstag beginnt mit der Sichtung neuer ärztlicher Verordnungen und der Planung der Medikamentenversorgung für die Stationen.

Frau sitzt am Schreibtisch vor mehreren Monitoren und Telefonanlage im Büro, Fensterfront im Hintergrund, moderne Arbeitsumgebung.

Medikamente vorbereiten
Die verordneten Medikamente werden für die einzelnen Stationen sowie Patientinnen und Patienten gerichtet.

Frau im Labor stellt Regalmaterialien in einem Medikamenten- bzw. Chemie-Lagerraum ein, Hände an einem offenen Fach, im Hintergrund Flaschen, Boxen und Etiketten.

Beratung in klinischem Alltag
Ärzte, Pflege und Therapien wenden sich mit pharmazeutischen Fragen an die Apotheke – etwa zur Dosierung oder Verabreichungsform.

Frau mit braunem Haar und Pony im Porträt vor einer Regalschrankwand mit Büchern und Medikamenten.

Bestellungen und Lager
Die Apotheke bestellt Medikamente bei Herstellern und Grosshändlern und sorgt für eine sichere Lagerhaltung.

Mitarbeiterin in dunklem Outfit holt mit Buch/Ordner Dokumente aus einem offenen Lagerregal; im Hintergrund weitere Boxen und Ordner.

Qualität und Sicherheit
Die Apotheke bestellt Medikamente bei Herstellern und Grosshändlern und sorgt für eine sichere Lagerhaltung.

Frau mit grauem Haar im grünen Pullover trägt Namensschild und füllt Formulare in einem Büro, neben ihr ein Holzkästchen mit Beschriftungsboxen und Regalschränke, Fenster mit grünem Blick.

Teilen